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Die Prinzipien der Übersetzung
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Die Methode
- Zuerst laden wir Ihre Site auf unseren Server in ein Testverzeichnis. Wir ziehen die Texte, Alts und Schlüsselwörter heraus und ordnen sie.
- Einer unserer 400 Übersetzer, der in dem Land wohnt, in dessen Sprache Sie übersetzen lassen wollen, bearbeitet Ihren Text, die Alts und die Schlüsselwörter. Die Übersetzung wird auf den Server geladen.
- Einer unserer Webmasters* reintegriert die Flags, erstellt den passenden ISO-Code und verfasst, wenn nötig, die Texte im GIF-Format. Anschließend prüfen wir nach, dass das Layout dem des Originaltextes entspricht, ganz gleich, welches System und welcher Browser benutzt werden (bei den semitischen Sprachen wird das Layout von hinten aufgerollt).
- Ein sogenannter "Redaktionssekretär" (Editor), der im allgemeinen ein Fachmann der Werbesprache ist und in dem jeweiligen Land wohnt, bearbeitet den Text und feilt ihn aus. Manchmal verändert er dabei einen großen Teil des Textes, da jede Kultur ihre eigenen Werte hat.
- Dann folgt der Arbeitsschritt des Vergleichens: die Übersetzung muss, was Textumfang, Eigennamen und Zahlen angeht, mit dem Originaltext übereinstimmen. Falls die Site in mehrere Sprachen übersetzt wurde, wird ebenfalls nachgeprüft, ob die Präsentation der Daten, Telefonnummern, geographischen Angaben und Titel in allen Sprachen gleich ist.
- Wir laden die neue Version und legen sie Ihnen, einer Ihrer Filialen oder einem Ihrer Partnerunternehmen zur Begutachtung und Annahme vor.
- Wenn Sie mit der Site zufrieden sind, wird sie auf Ihren Server geladen.
- Einer unserer Korrekturleser prüft anschließend online eine Reihe von Punkten: korrektes Laden, eventuelle Tippfehler, Layout, Worttrennung.
- Nicht unbedingt nötig (aber trotzdem wichtig): Wir können anschließend die Eintragung der Site in die Suchmaschinen und Adressbücher der betreffenden Länder übernehmen. Falls Sie eine Dienstleistung oder ein Produkt verkaufen, so ist dieser Punkt ausgesprochen wichtig, denn er erlaubt es Ihnen, Konkurrenzunternehmen aus dem Rennen zu werfen. Wenn Sie heute Ihr <Produkt und Ursprung>
in Yahoo eingeben, erscheinen Sie vielleicht auf Seite 100 der Trefferliste. Wenn aber ein japanischer Internetnutzer dasselbe auf Japanisch in Yahoo Japan eingibt, so können Sie sicher sein, ganz oben auf der Liste zu stehen.
Die Prinzipien *
Wenn ein Unternehmen exportieren will, so muss es unbedingt über eine Dokumentation und/oder über eine Website in der Sprache seines Zielmarktes verfügen. Die einzige Ausnahme davon bilden das englischsprachige Afrika und Indien, wo es zwar 700 Regionalsprachen gibt, aber doch so gut wie jeder Englisch spricht, und Skandinavien, wo Englisch als zweite Landessprache gilt. Im zahlreichen afrikanischen Ländern ist die französische Sprache extrem weit verbreitet.
Auch wenn Amerikaner in einen britischen oder einen Commonwealth-Markt eindringen wollen, müssen die Texte von einer Übersetzungsfirma bearbeitet werden: Sie müssen den Rechtschreiberegeln und den oft starken spezifischen Eigenheiten des lokalen Sprachgebrauchs angepasst werden. Dies ist besonders auffällig, wenn sich Amerikaner an Leute aus dem Commonwealth wenden und dabei so typisch amerikanische Anreden wie "Dear John" oder "Dear Friend" verwenden - in diesen Ländern stößt man dabei auf totales Unverständnis, da es dort zum guten Ton gehört, Hierarchien und Titel peinlich genau zu respektieren, "Doktor", "Professor" und "Ingenieur" sind geradezu Bestandteile des Namens.
Aber woran kann man nun eine gute Übersetzungsfirma erkennen? Man kann vier verschiedene Kriterien aufführen:
** Unser Vorschlag lautet: "In die Mikroprozessoren integrierte Widerstände und Kondensatoren"
*From:
- The complex reality of translation
by Philip B. Auerchbach
Trade and Culture